PACS für Bitburg: Einweihung des digitalen Bildmanagements – Effizienz und Sicherheit

  • Die Verantwortlichen im Bitburger Clemens-August-Krankenhaus und der Vepro-Vertriebsleiter vor CTDie Verantwortlichen im Bitburger Clemens-August-Krankenhaus und der Vepro-Vertriebsleiter vor CT

PACS für Bitburg: Einweihung des digitalen Bildmanagements – Effizienz und Sicherheit. Bis ins 13. Jahrhundert reicht die Geschichte des Bitburger Hospitals zurück.
Heute betreut das Clemens-August-Krankenhaus – als Einrichtung des christlichen Dienstleistungsunternehmens St. Elisabeth Stiftung, mit fünf Hauptabteilungen und über 270 Betten – die Region in der Südeifel (www.krankenhaus-bitburg.de).
Den freudigen Anlass für eine Feier lieferte Anfang Juli die Einweihung des PACS, mit dem die Einrichtung Prozesse effizienter und die Leistung für den Patienten schneller und besser gestalten wird.

„Bis vor kurzem waren wir auf dem Stand von Lambarene“: mit dieser griffigen Aussage fasst der Kaufmännische Direktor Wolfgang Walter das Analog-Zeitalter für Bildgebung und Kommunikation in seiner Einrichtung zusammen.
Im Zuge von Umbau und Modernisierung hatte man sich im zweiten Quartal 2005 entschlossen, auch die Bildgebung auf den Stand der Technik zu bringen. Die Patienten haben Vorteile durch emissionsreduzierte Geräte.
Davon, dass sämtliche Standund Bewegtbilder sowie die Befunde digital generiert und verfügbar gemacht werden, profitieren Patienten und Mitarbeiter – durch geringere Wartezeiten und größere Sicherheit in der Zuordnung der Patientendaten.
Für sämtliche Patientenfälle waren somit bildgebende Geräte digital anzuschließen, mit Bildverstärker/CBogen, Endoskopie, Ultraschall und digitaler Kamera für Kontrollaufnahmen als Teil des Netzes.
Im OP sollte der Ampel-Monitor ein geklontes Bild aus dem OP-PC von Penta zeigen. Dieser Bereich ist für das Krankenhaus sehr wichtig, da hier 40 % der Notfälle des Saarlandes abgearbeitet werden – und besseres, schnelleres Agieren Leben retten kann, wie Dr. Bert Laux, Chefarzt der Unfallchirurgie, unterstreicht.
Aufgrund der Flexibilität und Seriosität sowie des innovativen und kostenbewussten Gesamtkonzepts fiel die Entscheidung auf den Anbieter Vepro (www.vepro.com).

Mandantenfähig ohne RIS
Diese Wahl hatte mehrere Gründe.

So war ursprünglich daran gedacht, ein RIS zu installieren.
Da das Haus, das keinen eigenen Radiologen beschäftigt, mit zwei Praxisärzten im benachbarten Ärztehaus – und künftig einer Radiologischen Gemeinschaftspraxis – im Rahmen der Telekonsultation Daten austauschen wollte, erwies sich dies mit dem geplanten RIS als nicht durchführbar.
An Stelle eines alternativen kostenintensiven Systems fiel die Entscheidung für VIS, das Vepro Information System.
Diese zukunftssichere Lösung ermöglicht ein intelligentes mandantenfähiges Workflow-Management; die Abrechnung übernimmt ish.

Formatierung und Worklist für non-DICOM-Geräte
Noch ein Detail zeichnet diese Lösung aus: Wo VHS oder Super Video generiert werden, konvertiert eine Vepro-Software das Signal in DICOM.
„Die Video-Akquise funktioniert wie eine Konsole“, erläutert Vepro-Vertriebsleiter Wolfgang Kersten; die Lösung ist aufwandsminimiert und schließt die Befundzuordnung mit ein.
Auch für non-DICOM-Geräte wird eine Worklist generiert. IT-Leiter Hans Günter Conrad fasst zusammen: „Wir waren positiv überrascht von der Schnelligkeit der Umsetzung – innerhalb von nur sechs Wochen haben die Pfungstädter das System aus Diagnose- und Betrachter-Stationen, OP, Server, Workflowkonzept usw. implementiert.“
Unproblematisch und im Zeitplan, so der IT-Leiter, geschah die Realisierung der Schnittstellen zu KIS und Abrechnung.

Digitalisierung des kompletten Informationsflusses geplant
Mit dem KIS von ITB (heute TietoEnator) hatte Bitburg bereits Befunde und Arztbriefe digital generiert; die Digitalisierung der Laborwerte zählt zu den nächsten Schritten.
Ab Januar 2007 wird bei Clemens-August mit Heydt Archiv und T-Systems die Krankenakte komplett digitalisiert, inklusive der Perspektive der elektronischen Signatur.
Der Kaufmännische Direktor bei der PACS-Einweihung: „Auf diesem Weg haben wir – eigenfinanziert – jetzt einen ganz wichtigen Schritt nach vorne getan. Die Ära des Films ist vorbei – wir haben den Nassbereich eliminiert, und wollen auch vollständig weg vom Papier … schrittweise, um den Mitarbeitern eine angemessene Lernphase zu ermöglichen.“
Akzeptanz für diese Strategie findet Walter in seiner Einrichtung: „Komfortablere Abläufe und die Vermeidung von Fehlern auch im Sinne der Patienten sind für Ärzteschaft und Pflegedienst nachvollziehbare Argumente.
Professionelle, motivierende Schulungen durch den Anbieter Vepro und die bedienerfreundliche Programmoberfläche haben sicher dazu beigetragen, dass die Identifikation mit dem PACS heute sehr groß ist.“
Ulrike Hemmes, Leitende MTA und verantwortlich für Röntgen, freut sich über die hellen, großzügigen Räume nach dem Umbau – und darüber, „dass wir endlich keine Röntgentüten mehr schleppen müssen“.
Die klare Botschaft der Bitburger: „Wir raten jedem Haus zur Digitalisierung.“

Michael Reiter

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